Häufig gestellte Fragen

Was machen wenn man eine Katze gefunden hat

Wann geht ein von mir gefundenes Tier in mein Eigentum über?

Gemäss Gesetz geht ein Fundtier nach zwei Monaten ins Eigentum des Finders über. Vorausgesetzt, der Finder hat die gesetzlichen Pflichten erfüllt: Er muss den Fund der kantonalen Fundmeldestelle melden (Art. 720a Abs. 1 und 2 ZGB). Wer diesen Finderpflichten nachkommt, erwirbt das Tier zu Eigentum, wenn innerhalb von zwei Monaten nach der Bekanntmachung oder Anzeige der Eigentümer nicht festgestellt werden kann.

Diese kurze Zweimonatsfrist gilt nur bei Tieren, die im häuslichen Bereich und nicht zu Vermögens- oder Erwerbszwecken gehalten werden (Art. 722 Abs. 1bis ZGB).

Für den Erwerb des Eigentums am gefundenen Tier gelten also zwei Bedingungen: Erstens muss der Finder seinen Finderpflichten (d.h. Meldepflichten) nachkommen. Und zweitens gilt der Ablauf der gesetzlichen Frist, innerhalb derer sich der ursprüngliche Eigentümer nicht hat feststellen lassen.

Es kann nun aber vorkommen, dass ein Finder, der ein Tier in seiner Obhut behält, den eingepflanzten Chip nicht überprüfen lässt; dadurch wird die Rückführung des Tiers verunmöglicht oder zumindest erschwert.

Ein Finder, der ein gechiptes Tier ohne Überprüfung des Chips in seinem Besitz hält, kann sich folglich wohl nicht auf den Tatbestand des Eigentumserwerbs des Tieres nach Art. 722 ZGB berufen. Die zweite Bedingung für den Eigentumserwerb (der Ablauf der gesetzlichen Frist) könnte in diesem Fall als nicht erfüllt betrachtet werden: Der ursprüngliche Eigentümer könnte etwa die Ansicht vertreten, das Eigentum an einem gechipten Tier sei auch nach Ablauf der zwei Monate nicht an den Finder übergegangen, da der wahre Eigentümer des Tiers durch Überprüfung des Chips hätte festgestellt werden können. Für juristische Auskünfte wenden Sie sich an die Stiftung „Tier im Recht“ TiR.

 

Quelle: STMZ

Was machen wenn man eine Katze vermisst

  • Meldung bei www.stmz.ch
  • Bei Polizei, Tierheimen, Tierärzten und Chratzbom Ebni nachfragen
  • Suchplakate aufhängen
  • Nachbarn informieren
  • Mit Trockenfutter die Katze suchen, wenn es abends ruhiger ist

Wir gehen in die Ferien

Soll ich das Büsi zu Hause lassen, oder in ein Tierheim geben? Bis zu zwei Wochen ist es vertretbar, wenn die Katze zu Hause gelassen wird. Es muss aber ein vertrauensvoller Nachbar, Freund, oder Petsitter jeden Tag ein- bis zweimal im Tag vorbeischauen. Kistchen machen, zu füttern und Schmuseeinheiten verteilen. Für das Büsi ist es immer am Besten, wenn es zu Hause betreut wird, so ist es stressfreier. Sollte es aber länger dauern, ist es für das Tier besser, wenn es in ein Tierheim oder Tierhotel vorübergehend betreut wird. Dort hat es geschulte Personen, die wissen was sie Ihrer Katze bieten müssen. Wenn sie dort abgegeben werden, müssen die Katzen immer aktuell geimpft auf Katzenschnupfen/Leukose (nicht älter als ein Jahr), sein. Bei Ungewissheit und Fragen, stehen wir, Chratzbom Ebni, jederzeit gerne zur Verfügung.

Soll ich ein auffälliges Büsi füttern?

  • Katze ins Haus nehmen und Kontrolle, ob die Katze einen Chip trägt (Tierschutzvereine, Tierarzt oder Chratzbom Ebni)
  • Meldung an www.stmz.ch
  • Suchplakate aufhängen um Besitzer zu finden
  • Wenn die Katze abgemagert ist, Tierschutzverein oder Chratzbom Ebni Meldung machen, damit sich jemand um das Tier kümmert
  • Wilde Katzen nicht draussen füttern, Katzenfalle verlangen, einfangen und zum Tierarzt bringen, je nachdem kastrieren (Tierarztbesuch wird vom Tierschutzverein oder Chratzbom Ebni übernommen, wir haben auch Katzenfallen) und dort wieder herauslassen
  • Wenn Katzen auffällig werden (möchten ins Haus, sehr hungrig, abgemagert, stumpfes Fell, kleine Welpen bei sich) sofort Tierschutz oder Chratzbom Ebni informieren
  • Dann kontrolliert füttern, nicht nur etwas hinstellen und den ganzen Tag stehen lassen

Es werden leider immer wieder Katzen im Quartier gefüttert. Das heisst die Tiere werden entfremdet und gehen nicht mehr an den ursprünglichen Ort zurück. Das ist nicht sinnvoll, weil die Katzen meistens ein Zuhause haben. Deshalb erst abklären, dann Tierschutzvereine einschalten. Es sollte nur an kontrollierten Futterplätze für verwilderte, aber tieräztlich betreute Katzen, gefüttert werden. Mit dem unkontrollierten Füttern, zieht man immer mehr Katzen an die ein Zuhause hätten. Bitte unterlassen.

Menü schließen